Der Regenrinnenblues
Der Kinderfilm "Der Regenrinnenblues" schafft es, aus Kinderseelen zu sprechen und gleichzeitig die ältere Generation zu Wort kommen zu lassen.
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Das sagt die Jury:
“Sehr mutige minimalistische Art Spannund aufzubauen....”
“Mein Lieblingsfilm. Idee und Pointe waren okay - entscheidend aber: der spannendste Film für mich, weil der einzige Film in dem jede Einstellung gerade ob ihrer Trivialität sehr spannend war (was zum Teufel geht da vor? Wo geht das hin?...) Manche fanden das sicher zu langwierig - ich nicht, weil nur in diesem Film mal darauf hingewiesen wurde, dass eine Einstellung nicht NUR eine dramaturgische Funktion hat, sondern sehr seltsame Trancen erzeugen kann, wenn man der Milch im Kaffee, dem Zucker wirklich auch mal zusieht...know what I mean?”
“Auch bei diesem Film bin ich mir nicht sicher, ob die Filmemacher mit dem Genre glücklich waren. Trotzdem entsteht eine Atmosphäre von stickigem Sonntagnachmittag, also eine Bluesatmosphäre. Die "Regenrinne" wurde dann in einer nicht unwitzigen aber leider auch nicht sehr tiefgehenden Pointe verschenkt.”
“Besonders hat mir hier die Bildsprache gefallen, kaum Text, viele Details gut gedreht.”
“Statt überflüssiger Dialoge, dezidierte Geräusche. Die Protagonisten sind die Details. Wir wissen nicht, wo uns der dampfende Kaffee, die Kuchenstücke und der Ball hinführen. Gute, dauerhafte Beobachtung.”
(Quelle: www.2880-grandprixdufilm.de)
Das sagt die Konkurrenz:
